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mit aktuellem einblick in die welt der handelsimmobilien

Von Handels-Immobilien Schubert

Und es bewegt sich doch: Bauen mit Holz!!

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Anfang waren die Händler skeptisch, jetzt lassen sie immer häufiger Märkte aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz errichten.

Rewe (schon seit 2008, inzwischen 200 Penny, 350 REWE Märkte), Netto, Aldi  und auch dm haben schon sehr schöne Märkte realisiert. Auch wir haben bereits vor 12 Jahren u.a. auch  2 Green Buildings von KiK vermittelt und auch heute mehrere Green Building Angebote im Vertrieb..

Immer mehr Händler lassen ihre Filialen aus Holz bauen, weg vom Beton, denn die Herstellung von Bauprodukten aus Holz erfordert weit weniger Energie als die Produktion anderer Baustoffe wie Mauerziegel, Stahl oder Zement. Sehr weit sind Aldi Nord und Süd. Neue Stand-Alone-Filialen setzen sie nach der neuesten Baubeschreibung in Holzrahmenbauweise um.

Mehr als 150 deutsche Märkte hat Aldi Nord seit September 2022 aus Holz errichtet oder baut sie derzeit. Für die kommenden drei Jahre rechnet Aldi mit ca. 100 weiteren Filialen. Früher schreckten viele Händler vor Holz zurück, weil ein Gebäude daraus oft ein Drittel teurer war als eines aus Beton. Das hat sich mittlerweile geändert, weil Beton deutlich teurer wurde als die vergleichsweis leicht gestiegenen Holzpreise. Schließlich verbraucht die Herstellung des herkömmlichen Baustoffs viel mehr Öl und Gas als das Fällen von Bäumen und das Sägen von Balken.

Allerdings wird der Drogeriemarktbetreiber dm seine Filialen viel langsamer umstellen als z.B. Aldi, denn er ist in allen Objekten Mieter und nicht Eigentümer.Er muss also zuerst seine Vermieter überzeugen. Außerdem liegen die Objekte oft in Bestandsgebäuden in der Innenstadt und sind keine freistehenden Einzelbauten.
Unterm Strich traut sich dm – ähnliches gilt für kik, tedi und andere Mieter – darum in den nächsten zwei Jahren nur je vier neue Holzstandorte zu, danach etwa zwölf. Beim Neubau von Lebensmittel-Märkten ( Verbraucher wie Discount) als Stand-Alone ist Green Building bereits jetzt schon Standard.

Fazit: Holzbau wird ein Branchenstandard werden, weil nachhaltige Bauweise, wenn auch im unterschiedlichen Umfang des Materialeinsatzes. Die Holzfilialen der Händler bedeuten geringeren Materialeinsatz, Zeitersparnis, bessere Energieeffizienz, stützenfreie Grundrisse und somit auch flexiblere Flächennutzung. Und nicht zu vergessen: Holz-Filialen punkten bei den Kunden schon jetzt mit angenehmer Atmosphäre und nachhaltigem Image. (Bilder kann ich wegen fehlender Genehmigung leider nicht bieten).

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