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Immobilienausblick 2026:

Auch ich habe mir zum Jahresauftakt die Glaskugel zur Prognose herausgeholt:

In unserem Marktsegment agierten die Käufer schon immer deutlich selektiver, prüften intensiver und kalkulierten konservativer als in anderen Assetklassen. Daher werden werden 2026 Immobilien mit stabilen, langfristigen Mietverträgen sein besonders gefragt sein. Vor allem gute Mikrolagen innerhalb etablierter Standorte mit bester Anliefer- und Anfahrbarkeit. Bei nicht voll vermieteten Objekten braucht es klare Nutzungskonzepte (teils auch hinsichtlich Drittverwendbarkeit) und zunehmend ESG-konforme Objekte oder solche mit realistischem Entwicklungspotenzial. Die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern werden sich etwas annähern.  

Für 2026 rechnen wir mit zunehmender Transaktionsaktivität, etwas nüchterner und  marktgerechter. Phantasie eher bei der Objektgetaltung. Nach den Zinserhöhungen der letzten Jahre vermuten wir, dass sich das Zinsniveau 2026 auf einem moderaten, aber strukturell leicht höheren Niveau stabilisiert. Eher seitwärts – ist etwas höher, dadurch planbar (und für manche nicht machbar). Wichtiger sind laufende Erträge  und Stabilität statt Wertsteigerungs-phantasien. Die Frage der Bestandshalter:  Kaufen, halten oder verkaufen? Also antizyklisch zukaufen und sich für die kommenden Jahre positionieren – oder das Portfolio gezielt bereinigen, ggfs. Risiken reduzieren und Liquidität freisetzen?

Für manche auch altersbedingt der Gedanke, andere die Entwicklung machen lassen. Denn nicht mehr marktgerechte Objekte binden Kapital ohne nachhaltige Perspektive. Gleichzeitig entstehen durch gewonnene Liquiidität interessante Chancen für strategische Zukäufe. Die aktuelle Marktphase bietet dafür gute Anlässe.

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